Sonntagstratsch.. Klatsch… Quatsch

Sonntagstratsch.. Klatsch… Quatsch

Na egal, Sonntag halt. Und ich quatsch. Worüber? Na, über mich – what else? Ich sollte nämlich eigentlich einiges an Bürokratie erledigen – und diese Aufgabe bewirkt regelmässig, dass ich ALLES andere lieber tue – und auch mache.

Wie manch eine(r) ja auf der neuen Facebookseite mitbekommen hat… Moment, ich hab vergessen, meine Musik einzuschalten, so kann ich nicht schreiben… so, jetzt gehts, also, wo war ich? Ja, meine neue FB-Seite – durch einen Abschiedsbeitrag in der UFO-Gruppe kamen da noch ziemlich viele neue Leserinnen dazu und… hach, jetzt hab ich den Faden verloren. Ich komm nochmal rein, ja?

Ich mag meine FB-Seite, die ist wie ein kleines Cafehaus, wo ich immer wieder vorbeischaue und mit den unterschiedlichsten Menschen plaudern kann. Und da ich viele Themen habe, über die ich plaudern kann, ist da immer was los. Ich find das gut.

Nun mag sich manch einer fragen, wie ich all die Hobbys und Leidenschaften zeitlich unterbringe und den Überblick nicht verliere. Ich verrat es euch.

Organisation

Zum Glück liebe ich Notizbücher, Kalender, Bullet Journals und was es sonst noch so alles gibt an Gedächtnishilfen. Irgendwas zum Schreiben liegt bei mir immer in Griffweite. Meine Journals sind weder hübsch dekoriert noch irgendwie gestaltet – da wird wirr eingetragen, was mir grad durch den Kopf geht. Da ich nicht auch nur eines, sondern mehrere besitzen, kann man sich die Frage stellen, wie man damit organisiert bleiben kann. Die Frage ist berechtigt und manchmal frag ich mich das auch. Aber es funktioniert. Ein bissl ein System steckt schon dahinter und alle paar Wochen nehm ich mir all meine Zettel, Blöcke und Notizbücher her, streiche Erledigtes durch und sortiere meine Ideen und Notizen neu.

Das sind dann die Abarbeitungstage, wo echt viel auf einmal fertig wird. Bis dahin wird nach dem Kraut- und Rüben-Prinzip gearbeitet. Das ist sicher nicht für jeden Menschen geeignet, aber ich brauch dieses Chaos mit Struktur.

Beispiel: Ich könnte zum Beispiel nie arbeiten, indem ich jedes Werkzeug nach Gebrauch sofort wegräume und einen Schritt nach dem anderen mache. Mein Mann konnte das, ich nicht. Wenn ich produktiv bin, herrscht Land unter rund um mich. Das kann durchaus auch mal Stunden und Tage so liegenbleiben, solange, bis ich kaum mehr an den Arbeitsplatz komme, ohne eine Kletterausbildung zu absolvieren. Dann ist Schluss mit Produktivität, dann steht Aufräumen an oberster Stelle. Und dann tu ich auch nichts anderes, teils stundenlang versuche ich mittels Schachteln, Boxen und Körben eine logische Ordnung in meinen Kram zu kriegen. Auch diese Tätigkeit ist unterhaltsam und macht Spaß. Man entdeckt Dinge, die man längst vergessen hat und der anschließende Blick auf freie Arbeitsflächen und sortiertes Material ist einfach unbezahlbar.

Ich weiß, es gibt Menschen, die mit diesem Auf und Ab ganz und gar nicht klarkommen, aber ich brauch das. Da fühl ich mich lebendig, da bewegt sich etwas.

Aktuelle Projekte

Ich habe ja hier auf dem Blog die Kategorien in Projekte geteilt und davon gibt es doch einige (auch wenn noch noch alle sichtbar sind – ich arbeite schneller als ich es aufschreiben kann).

Aber schauen wir mal, welche Projekte grad auf meinem “Speiseplan” stehen:

  • Projekt Renovierung – hier steht die Küche und das Stiegenhaus ins Obergeschoß am Plan, bin aber grad nicht in Umbaulaune, also ruht das
  • Projekt Garten – da warte ich auf den Mann, der den Zaun montiert. Mähen könnte ich, aber das wird ohnehin noch umgegraben und ich hasse unsinnige Arbeiten
  • Projekt Haushalt – nujo, das sind Tagesaufgaben, Bad putzen und Bügeln hätt ich da im Angebot…
  • Projekt Wolle – ich möchte Vintagepolster für meine selbst gebaute Esseckenbank stricken (Anleitungen sind gedruckt), dann arbeite ich an einem RVO-Shirt fürs Geschäft, eine Auftragsarbeit für ein Kinderkleid steht an und im Geschäft hab ich letzte Woche Socken angefangen.
  • Projekt Lesen – ein alter Stephen King im Schlafzimmer als Einschlaflektüre und im Wohnzimmer liegt für eine Gedankenpause ein Thriller (Der Todbringer von Jeffery Deaver), den ich zum Muttertag bekommen habe.
  • Projekt Perlen – Die Sortierbox aus Holz, wo der Deckel bestickt wird. Außerdem muss ich jetzt mal meine Magnetschmetterlinge raussuchen, um einen fürs Geschäft zu sticken.
  • Projekt PapierFotoscrapbook mit Gutschein, Reise-Junkjournal, Testalbum fürs Geschäft, um meine Direktvertriebsfirma (über diesen Link kommst du zum Onlineshop der Firma und deine Bestellung wird direkt mir zugeordnet. Sollte meine Partner-ID fehlen, bitte dort eintragen: C2633 )vorstellen zu können und zwei weitere Alben, wo ich verschiedene Techniken teste.
  • Projekt WoMo – bald, bald, bald – die Wohnklokiste brummt schon 😉
  • Projekt Geschäft – ja, auch meine Arbeit ist “nur” ein Projekt von mir, hier müssen die letzten Produkte eingescannt werden, 2 frische Wolllieferungen sind am Weg zu uns und dann sollte ich mir endlich was einfallen lassen, um unser Sortiment online zugänglich zu machen. Außerdem wollen wir Komplettsets anbieten mit Anleitung, Wolle & Nadeln. Und dann geht es hoffentlich bald los mit Workshops und Handarbeitstreffen.
  • Projekt querbeet – hier fallen Youtubevideos erstellen, Instagram und Facebook mit meinem Kram befüllen, Blog schreiben, Webseiten auf Stand halten… hinein.

Siehst du, für diese Liste hab ich keine Gedächtnisstütze gebraucht, das hab ich alles im Kopf. Klar, ab und an fällt mal ein Projekt hinten runter, aber wenn ich meine Projekte-Liste durchgehe, fällt mir das schon wieder ein. Ich muss ja nicht ständig alles am Radar haben, Hauptsache ich weiß, wo ich es finde.

Oder anders gesagt: ich muss mir nicht alles merken, es genügt, wenn ich eine Sache einem Projekt zuordnen kann. Und da ich jetzt mit meiner jüngsten Tochter alleine im Haus lebe, hab ich auch den Platz, meine Projekte ziemlich sichtbar an verschiedenen Plätzen “herumliegen” zu lassen, dadurch kann ich zum Beispiel gar nicht vergessen, dass beim Projekt Perlen die Kiste dran ist -. sie steht ja in meiner Handarbeitsecke.

So, und was mach ich jetzt mit meinem Sonntag? Blogartikel ist geschrieben, an der Kiste hab ich schon weitergestickt, am Junkjournal hab ich auch schon geklebt (das trocknet grad mal wieder. ich könnte jetzt endlich diese Seite hier ordentlich einrichten, ich hab das mal wieder nur so zusammengeklickt. Also sticken, stricken, basteln steht auf jeden Fall weiter am Plan, Mittagsschläfchen auch… ach ja, ich hab das hier ja geschrieben, weil ich Bürokratiekram erledigen sollte… Nun denn, dann wollen wir mal.

Bis bald eure

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